Dachdämmung

Zur Reduzierung möglicher Energieverluste muss die gesamte Gebäudehülle betrachtet werden. Ein Großteil der Energie entweicht über das Dach.

Bei alten Dächern treten hohe Wärmeverluste häufig durch eine zu dünne oder gar nicht vorhandene Dämmung auf. Oftmals ist diese zusammengesackt und lückenhaft, so dass zum Teil nur 50 % der ursprünglichen Dämmstoffdicke vorhanden sind. Eine schlechte Dachdämmung führt dazu, dass der Dachraum im Sommer überhitzt und im Winter unbehaglich kalt ist. Es kommt zu Zuglufterscheinungen. Das Risiko der Schimmelpilzbildung an kalten Oberflächen steigt.

Eine Geschoßdecke hat im Urzustand einen U-Wert von ca. 1,3 bis 1,6 W/m²k. Mit 4 cm Zellulose liegt der U-Wert bereits bei 0,6, also um knapp 1 W/m²k besser. Mit 8 cm Zellulose halbieren Sie den U-Wert nochmal von 0,6 auf 0,3 W/m²k.

Ob eine Dämmung sinnvoll und machbar ist, hängt von den baulichen Gegebenheiten und auch von den übrigen Bauteilen der jeweiligen Konstruktion ab. Zudem gilt es, die Brandschutzbestimmungen zu beachten.

Je nach Bauart gibt es verschiedene Möglichkeiten der nachträglichen Dachdämmung, hier einige Beispiele:

Nachträgliche Dämmung der Dachschregen.
Das linke Bild zeigt eine Aufblasdämmung mit Isofloc, auf dem rechten Bild ist eine Betondeckendämmung zu sehen.